Provenienzforschung am MEK - Einblick in zwei aktuelle Projekte

Die sámische Sammlung hat ihre Wurzeln in der Königlich-Preußischen Kunstkammer und wurde zwischen 1880 und 1929 im Auftrag des Museums für Völkerkunde (heute Ethnologisches Museum) systematisch vergrößert. Sie entstand somit größtenteils im kolonialen Kontext außereuropäischer ethnologischer Sammlungen.
Die Sammlung aus Südosteuropa trug vor allem der Fotojournalist und spätere Botaniker Gustav-Adolf Küppers bei mehreren Reisen durch die Region in den 1930er Jahren zusammen. Küppers interessierte sich für die vergangenen Arbeits- und Alltagswelten auf der Balkanhalbinsel und bekleidete ab 1939 zugleich eine wichtige Stelle im Balkanreferat der Wehrmacht.
Anlässlich des Tags der Provenienzforschung finden Sammlungsgespräche in den Depots statt.

Näheres zu den Forschungsprojekten: https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/museum-europaeischer-kulturen/sammeln-forschen/forschung/

Veranstalter

Museum Europäischer Kulturen

Das Museum Europäischer Kulturen sammelt, erforscht, bewahrt, präsentiert und vermittelt Alltagskultur und Lebenswelten in Europa vom 18. Jahrhundert bis heute. Dabei werden  nationale und sprachliche Grenzen überwunden und Begegnungen zwischen den Menschen gefördert.

Ort
Museum Europäischer Kulturen, Arnimallee 25, 14195 Berlin
Termin
10.04.2024, 14:00 Uhr – 16:00 Uhr
Kategorien
  • Kunst und Kultur
Preis
Sammlungsgespräch kostenlos, Eintritt: 10 Euro/ ermäßigt 5 Euro
Anmeldung
werden nachgereicht

Veranstaltungsort