Führung im Museum Berlin-Karlshorst

Im Gebäude des Museums Berlin-Karlshorst endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Hier unterzeichneten die Oberbefehlshaber der Wehrmacht am 8. Mai 1945 vor Vertretern der Sowjetunion, der USA, Großbritanniens und Frankreichs die bedingungslose Kapitulation. Der Kapitulationssaal bildet das Herzstück des Museums.

Das in Ost-Berlin gelegene Museum war ursprünglich 1967 von den sowjetischen Truppen als „Kapitulationsmuseum“ in Deutschland gegründet worden und diente bis zu deren Abzug der politisch-historischen Bildung der Soldaten und der DDR-Bevölkerung. Im Gebäude und auf dem Gelände des Museums sieht man vielfältige Spuren dieser früheren Nutzung. Dazu gehören u.a. Großwaffen- und Panzer-Ensembles, die bis heute im Museumsgarten zu besichtigen sind. 1995 gründete sich das Museum neu.

Heute zeigt es unterschiedliche Perspektiven auf die Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion im 20. Jahrhundert. Die Dauerausstellung dokumentiert anhand von Fotos, Propagandaplakaten, Alltagsgegenständen, Waffen und Schriftdokumenten den Krieg aus der Sicht der deutschen und der sowjetischen Akteur:innen.

Die Führung bietet einen Überblick über den historischen Ort der Kapitulation am 8. Mai 1945 und über die gesamte Dauerausstellung „Deutschland und die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg“.

Veranstalter

Museum Berlin-Karlshorst

Das Museum Berlin-Karlshorst ist der historische Ort der Kapitulation vom 8. Mai 1945. Hier endete der Zweite Weltkrieg in Europa. 1967 entstand ein sowjetisches Militärmuseum. Das 1995 neu gegründete Museum zeigt heute die Ausstellung "Deutschland und die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg". 

Ort
Museum Berlin-Karlshorst, Zwieseler Str. 4, 10318 Berlin
Termin
07.04.2024, 15:00 Uhr – 16:30 Uhr
Kategorien
  • Kunst und Kultur
  • Führung
Preis
8 Euro / ermäßigt 2 € pro Person / Eintritt frei unter 18 Jahren

Veranstaltungsort